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Leseprobe:
Dargun – einst und jetzt


 

Geschichte der Kloster-/Schloss-Anlage Dargun
1. Aufl. Mai 2000
20 Seiten 20 x 21 cm

ISBN 3-933541-08-5

Das Schicksal der ersten Gründung

Deutsche und dänische Quellen bezeugen das Eintreffen des Konvents aus Esrom am 25. Juni 1172 .

Am 30. November 1173 wird der Marienaltar durch Bischof Berno geweiht und die ersten Bewidmungen zugewiesen:
Miregraw, Burgherr Dargons und seine Brüder schenken Landbesitz
Fürst Kasimir von Demmin stiftet Zolleinnahmen, 2 Salzpfannen, Fischereirechte auf der Oberpeene Bischof Berno schenkt 7 Mark

Das Kloster darf Deutsche, Dänen, Slawen und Fremde frei von Abgaben und  Diensten ansiedeln!

Weitere Schenkungen und Gerechtsame folgen. Nach 1193 erfolgt eine Salzpfannenschenkung am Ryk-Fluss. Als 1198/99 Kriegswirren das Land verheeren, zogen sich die Darguner Mönche an diese Siedestelle zurück, weiter ins dänische Eldena. Dort gründeten sie 1199 das Kloster Hilda.

Nach der Neubesetzung der Anlage in Dargun durch einen Konvent aus Doberan (1209), gab es einen jahrelangen Streit um das Paternitätsrecht zwischen Esrum und Doberan. Er wurde 1258 durch einen Schiedsspruch des Generalkapitels zugunsten Doberans beendet.  
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21.07.2004

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