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Sie sind hier ::Bücher ::Leseprobe

Leseproben:
Max un Moritz up platt
Hans Huckebein un Plisch un Plum
Die fromme Helene

Ein Billergeschicht von Wilhelm Busch.
För uns plattdütsch nahvertellt von
Gerhard Diekelmann

1. Auflage, November 1998
64 Seiten mit 97 Abbildungen, 16 x 14,5

ISBN 978-3-933541-03-1

 

De irst Streich

Mankein gifft sick bannich Mäuh,
Mit dat leiwe Ferrerveih.
Jederein vo uns möt sengen,
Un man hett uck aff un an
Einen Braden in de Pann.
Wenn de Ferrern ein nicks Wiert,
Wunnert de sick dat em friert.
In de Bedden sünd se bärer,
Sünnerlich bi kollet Wärer,

Dat dee uck Frau Bolte weiten,
Bruk nich soväl Holt verbeuten.
 
Häuhner harr se drei in’n Stall
Un’n Hahn, de eier dull drall.

Max un Moritz de sünd wacht
Hemm’ sick ganz wat leegs utdacht.
Hurri, hurri ein, twei, drei,
Schneden se sick Brot intwei.
In vier Deile jedet Stück,

As’n lütten Finger dick.
Jederein mit flietig Hand,
Bind’n Stück an’t End von’t Band.
Se verlengen dat pertu
Up den’ Hoff von Bolte’s Fru
...
 

Twei Billergeschicht von Wilhelm Busch. För uns plattdütsch nahvertellt von Gerhard Diekelmann

1. Auflage, Dezember 1999
108 Seiten mit 153 Abb., 19 x 14,5 cm
ISBN 978-3-933541-05-5

Up Huckebein luert nu Gefohr

De Bramwien steiht ganz harmlos dor.

Hans Huckebien kümmt fix in’ Sinn,

Dor dük man eis den’ Schnabel rin.

Hei ward den’ Schluck nu runner geiten,

Un as man süht uck dull geneiten.

Einmal is em doch tau min,

Nocheis möt de Schnabel rin.

 

 

Ein Billergeschicht von Wilhelm Busch. För uns plattdütsch nahvertellt von Gerhard Diekelmann
1. Auflage, 2000
120 Seiten,
19 x 14,5 cm

ISBN 978-3-933541-10-9

Lene will Friegen

Wenn einer dat so hebben kann
Ob dat nu Fru is orer Mann
Denn liggt hei - wenn dat kolt un natt
Noch giern up siene Lagerstatt.
Hei grübelt hen, hei grübelt her
Dat Upstahn is doch gor tau schwer!
Un denn denkt hei uck sicherlich
Dat Läben is verännerlich.
Hei denkt sick soväl Biller ran
Dat hei nu nich mihr lingen kann.
Denn krüppt hei  endlich ut sien Bett
Un makt sick an sien Toilett!

De Propertät, man weit bescheid

Noch lan’ nich alls ersetten deit.
De Minsch is ni mit sick taufräden

Un de Hoordracht ward beschnäden.

Tja, de Kunst is hier tau laben

Dörch ehr ward de Schönheit haben.

Allein, so ward dat up de Duer
Uck Fru Helene gor tau sue
r


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21.07.2004

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